Monatliche Abzeichen für März!

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Hallo zusammen! Wir sind zurück mit historischen Abzeichen für März. Wir hoffen, euch hat die Auswahl im Februar gefallen und ihr habt Lust, noch mehr zu sammeln! Dieses Mal sind einige seltenere Markierungen dabei – Erika erwies sich als besonders obskur. Wir haben in einem alten Buch über Fahrzeugmarkierungen in unserem Büro ein einziges, ziemlich unscharfes Foto davon gefunden, und wie immer hat unser Künstler Colin großartige Arbeit geleistet, um es für das Spiel nachzubilden. Ein Hinweis für den „Zauberer“: Da die ursprüngliche Platzierung intern war, kann das Abzeichen im Spiel nicht an der ursprünglichen Stelle angebracht werden (für den Screenshot haben wir es direkt auf eine Skin angewendet). Wir sind uns aber sicher, dass ihr trotzdem einige großartige Plätze dafür finden werdet.

Die folgenden Abzeichen sind vom 12. März (12:00 MEZ) bis zum 13. April (11:00 MESZ) verfügbar.

Alle Aufgaben können mit Fahrzeugen der Stufe III oder höher abgeschlossen werden.

Neue Abzeichen

Erika Inschrift, Deutschland

Beendet das Gefecht dreimal auf den Plätzen 1 bis 3 mit deutschen Flugzeugen

“GBU Wizard” Abzeichen, USA

Besiegt 20 Spieler in Bodenfahrzeugen, während ihr mit US-Flugzeugen Lenkbomben und Panzerabwehrraketen einsetzt

MPK OVR Emblem,

UddSSR

Verursacht 20.000 Schaden mit sowjetischen Küstenschiffen

“Winking Clown” Emblem,

Großbritannien

Verdient 15.000 Missionspunkte mit britischen Bodenfahrzeugen

“Danish Dynamite” Emblem, Dänemark

Besiegt 50 Spieler mit schwedischen Bodenfahrzeugen

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Erika Schiftzug

Persönliches Abzeichen von Hans „Waldi“ Waldmann, 6./JG 52 (6. Staffel des Jagdgeschwaders 52) der Luftwaffe. Hans trat am 21. August 1942 als Unteroffizier dem JG 52 bei und flog die Bf 109 G-2. Seinen ersten Abschuss erzielte er nur wenige Wochen später, am 7. September, und weniger als ein Jahr später hatte er bereits 50 Luftsiege erreicht. Insgesamt errang er 125 Luftsiege, während er beim JG 52 war, bevor er im letzten Kriegsjahr zum JG 7 wechselte und die Me 262 flog. Im Laufe seiner Karriere brachte Hans verschiendene Markierungen an seinen Flugzeugen an. Eine der seltensten und am wenigsten dokumentierten war die Aufschrift „Erika“, der Name seiner Freundin. Sie wurde schräg unterhalb des Cockpits auf der linken Seite seiner Bf 109 G-6 aufgemalt, gegen Ende seiner Zeit bei der JG 52.


“GBU Wizard” Abzeichen

„GBU Wizard“ der 416th Tactical Fighter Squadron der USAF. In Anlehnung an die traditionsreiche Praxis persönlicher “Nose Art” in der US-Luftwaffe mussten F-117-Piloten im Golfkrieg nicht nur beim Einsatz ihrer Flugzeuge taktisch vorgehen, sondern auch bei deren Markierungen. Da die Flugzeuge mit einer speziellen RAM-Beschichtung (Radar absorbierendes Material) lackiert waren, waren persönliche Markierungen außen am Flugzeug verboten, um die radarabsorbierenden Eigenschaften der Beschichtung nicht zu beeinträchtigen. Unbeeindruckt von dieser Einschränkung brachten die Piloten ihre persönlichen Markierungen stattdessen auf den inneren Bombenschachtklappen des Flugzeugs an. Die meisten dieser Kunstwerke griffen die mystische Natur der F-117 auf, wobei viele Motive Magie und Zauberei darstellten. Dieses typische Beispiel wurde am Rand der inneren Bombenschachtklappe der F-117 mit der Seriennummer 81-10797 gemalt, mit dem dazugehörigen Schriftzug „Spell Bound“ rechts daneben.


MPK OVR Abzeichen

Abzeichen der U-Boot-Jagdschiffe der Brigade zur Verteidigung des Seegebiets der Sowjetischen Marine. In den frühen 1970er-Jahren wurde eine Kommission geschaffen, um Markierungen für bestimmte Schiffstypen und Aufgabenbereiche der Flotte zu gestalten. Der Künstler Valentin Pechatin leitete das Designteam und entwarf bis 1972 den Großteil dieser Abzeichen. Jedes Element des Abzeichens wurde sorgfältig gestaltet; die fünf Spitzen auf dem Schild stehen für die vier großen Flotten und die Kaspische Flottille. Das blaue Dreieck und die weißen Streifen am unteren Rand stellt den Kragen der Matrosenuniform dar. Eine Rakete im Bogen war das Standardemblem, das von diesen Schiffen verwendet wurde, doch einige Schiffe hatten stattdessen das Wappen einer Stadt aufgemalt. Die Positionierung variierte leicht, doch typischerweise waren die Markierungen der Vorderseite der Brücke unter dem äußersten rechten Fenster, an den Seiten der Brücke oder seitlich an der Funkstation angebracht.


Abzeichen “Winking Clown”

Abzeichen „Winking Clown“ (zwinkender Clown) des F-Bataillons, 16. Kompanie, 2. Sektion des Britischen Panzerkorps. Dieses etwas unheimliche Emblem gehörte zu einem britischen “Female-Tank” mit der Seriennummer 2716, der von Second Lieutenant Seymour kommandiert wurde. Über den Einsatz und die Besatzung des Panzers ist nur wenig bekannt; Quellen widersprechen sich sogar beim Vornamen des Kommandanten. Die Aufzeichnungen über den Panzer enden nach der Dritten Schlacht von Ypern am 31. Juli 1917. Danach taucht er weder in weiteren Berichten noch in Bergungs- oder Wracklisten auf, was stark darauf hindeutet, dass er in der Schlacht verloren ging. Auch die Markierung selbst ist rätselhaft. Möglicherweise basiert sie auf einem französischen Pierrot-Clown, da auch der Spitzname des Panzers „Feu D’enfer“ (Höllenfeuer) französisch war. Das Emblem befand sich auf der rechten Seite der Wanne, unterhalb der Fahrerkabine, neben dem Bataillonsbuchstaben „F“, der vor der Zahl 10 stand.


Abzeichen „Danish Dynamite“

Abzeichen „Danish Dynamite“ der Königlich Dänischen Armee. In den 1990er-Jahren wurden einige Leopard 1A5DK-Panzer des Jütländischen Dragonerregiments nach Bosnien entsandt, um dort Friedenssicherungsaufgaben im Rahmen der UNPROFOR (United Nations Protection Force) wahr zu nehmen. Die Panzer waren Teil des NORDBAT 2 (Nordic Battalion 2), einem schwedisch-dänisch-norwegischen mechanisierten Bataillon unter schwedischem Kommando. Da die Panzer in UN-Farben eingesetzt wurden, bezogen sich viele ihrer Markierungen in irgendeiner Form auf ihr Heimatland, um ihre Herkunft zu repräsentieren. Eine der typischsten dieser Markierungen war „Danish Dynamite“, die klein auf dem Rauchabsauger des Leopard 1A5DK mit der Nummer 16177 aufgemalt war.



Wiederkehrende Abzeichen

VI Gruppo Caccia “Gamba di Ferro” Emblem, Italien

Zerstört 30 Boden- oder Wasserziele mit italienischen Flugzeugen

33rd Fighter Division emblem,

China

Beendet das Gefecht fünf Mal auf Position 1-5 mit chinesischen Flugzeugen

51e BCC Emblem “Alsace”, Frankreich

Gewinnt 10 Schlachten mit französischen Bodenfahrzeugen

7th Armored Brigade Emblem, Israel

Spielt 20 Gefechte mit israelischen Bodenfahrzeugen und einer Gefechtsaktivität von mindestens 60 %

14th Infantry Division Emblem, Japan

Besiegt 40 Spieler mit leichten japanischen Panzern

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Abzeichen der VI Gruppo Caccia “Gamba di Ferro”

Abzeichen der 32ª Squadriglia, VI Gruppo Caccia „Gamba di Ferro“ (32. Staffel, 6. Jagdgruppe „Eisernes Bein“) der Aviazione Legionaria. Während es mehrere Varianten des „Eisernes Beins“gibt, war diese stilisierte Version die erste und wurde zu Ehren des Staffelkapitäns Ernesto Botto geschaffen. Ernesto wurde über Mediana von einer I-16 am rechten Oberschenkel getroffen. Obwohl der Schuss seinen Oberschenkelknochen zertrümmerte, gelang es ihm dennoch, eine I-16 abzuschießen und die anderen zu vertreiben, bevor er sein Flugzeug kurz darauf auf einem Feld landete. Er überlebte, verlor aber sein Bein. Nach der Amputation wurde es durch eine eiserne Prothese ersetzt. Als er zu seiner Staffel zurückkehrte, stellte er fest, dass der künstlerisch begabte Stabsfeldwebel Benassi zu seinen Ehren ein Emblem entworfen hatte. Es war auf den Rumpf hinter dem Cockpit der CR.32-Jagdflugzeuge der Staffel aufgemalt. Das Emblem wurde schließlich zum Abzeichen der gesamten 6. Jagdgruppe, und Ernesto wurde fortan als „Gamba di Ferro“ („Eisernes Bein“) bekannt.


Abzeichen der 33rd Fighter Division

Abzeichen der 33. Jägerdivision, PLAAF. Die Division wurde 1960 in Hubei aufgestellt, bestehend aus zwei mit MiG-15bis ausgestatteten Regimentern. 1969 zog die Division nach Chongqing, wo sie die Identität der „Nebelstadt-Adlers“ (雾都雄鹰) aufbaute. Das Abzeichen der Division zeigt einen goldenen Adler, dessen Umriss von einer stilisierten „33“ nachgezeichnet wird. Die Division genießt bis heute einen legendären Ruf, einer der Piloten des Geschwaders, Jiang Jiaji (蒋佳冀), war der erste Pilot, der die Auszeichnung „Goldener Helm“ beim jährlichen Luftkampf-Wettbewerb dreimal gewann. Das Abzeichen ist an den J-11-Kampfflugzeugen der Division angebracht, außen an den Höhenleitwerken unter dem Hoheitsabzeichen und auf der Backbordseite des Rumpfes unterhalb des Cockpits; auf der Steuerbordseite ist es wegen der Bordkanone nicht aufgemalt.


Abzeichen des 51e BCC “Alsace”

Abzeichen des 51. Bataillons de Chars de Combat (51. Panzerbataillon), Französische Armee. Das 51. Bataillon wurde im September 1939 aufgestellt und bestand aus einigen Char-2C-Panzern. Trotz des imposanten Aussehens betrachtete die Armee diese Panzer zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs als veraltet und hielt sie absichtlich von Kampfeinsätzen zurück. Stattdessen wurden sie für Propagandazwecke eingesetzt; sie traten in Filmen und Medien auf und sollten als moralstärkende unaufhaltsame Superpanzer wirken. Um ihren Ruf zu festigen, wurde jeder 2C nach einer französischen Region benannt. Nummer 93 trug den Namen Elsass, und neben dem Namen wurde dieses heraldische Wappens der Region an der Seite des Turms aufgemalt. Nach dem deutschen Durchbruch wurden Nummer 93 und die anderen 2C-Panzer auf einen Zug verladen, um ihre Erbeutung zu verhindern. Aufgrund einer Sperre auf der Bahnstrecke sahen sich die Besatzungen jedoch gezwungen, die riesigen Panzer zu versenken, wobei alle bis auf einen am Abend des 15. Juni 1940 zerstört wurden.


Abzeichen der 7th Armored Brigade

Abzeichen der 7. Panzerbrigade der IDF. Das Abzeichen wurde 1948 von einem Soldaten der Instandhaltungsabteilung der Brigade entworfen und enthält viele zentrale Details. Interessanterweise war dieses Abzeichen das erste Beispiel, bei dem die Nummer direkt in das Design integriert wurde. Es besteht aus einer Fahne, die die israelischen Farben repräsentiert, und einem roten Pfeil, der den Durchbruch der Burma-Straße darstellen soll. Der gekreuzte Blitz und das Gewehr stehen für die Zusammenarbeit von Infanterie und Panzertruppe, da die Einheit ursprünglich eine mechanisierte Brigade war, bevor sie zur einer Panzerbrigade wurde. Während Brigadeembleme aus Sicherheitsgründen heutzutage selten auf modernen Fahrzeugen angebracht werden, waren sie historisch häufiger zu sehen, und das Emblem der Brigade konnte Ende der 1940er Jahre auf den Wannen und Stoßstangen ihrer gepanzerten Fahrzeuge gesehen werden.


Abzeichen der 14th Infantry Division

Abzeichen der 14. Infanteriedivision der Kaiserlichen Japanischen Armee. Das Abzeichen der Division ähnelt unbestreitbar dem Mitsubishi-Logo, und obwohl es Indizien dafür gibt, dass diese Ähnlichkeit beabsichtigt war, gibt es nur wenige schlüssige Beweise dafür. Die 14. Division setzte den Panzer Ha-Go von Mitsubishi ein, deren Logo in den 1940er Jahren eine eher rhombische Form hatte, die dem Abzeichen der 14. Division sehr ähnlich war. Es könnte sich auch um eine visuelle Anspielung auf den Codenamen der Division „照兵団“ oder ‚Leuchtende Division‘ handeln, wobei das Abzeichen Lichtstrahlen nachahmen könnte. Diese Art von Kennzeichnungen waren in den späteren Kriegsjahren oft weniger standardisiert und informell, und abgesehen von ihrer Grundform ist die Bedeutung hinter dem Design regelmäßig spekulativ. Das Abzeichen wurde 1944 während des Einsatzes in Peleliu an den Seiten der Ha-Go-Panzer der Division angebracht.



Die Monatliche Abzeichen findet ihr auf einer speziellen Registerkarte am Ende des Anpassungsmenüs (Monatliche Abzeichen). Nach einem Monat werden sie in die entsprechende Kategorie verschoben.

Ihr könnt die genauen Bedingungen überprüfen und den Fortschritt bei der Erfüllung der Aufgaben für diese Abzeichen verfolgen, indem ihr zu eurem Spielerprofil > Abzeichen > Monatliche Abzeichen geht. Klickt von hier aus auf die Schaltfläche „Fortschritt verfolgen“ auf jedem Abzeichen, um es im Hangar zu verfolgen.

Alle Abzeichen werden mit einer ausführlichen Beschreibung geliefert. Diese besteht in der Regel aus der Geschichte der Kennzeichnung, ihrem Design, den Fahrzeugen, die sie verwendet haben, und ggf. der Stelle, an der sie in der Vergangenheit häufig angebracht wurde (einige Abzeichen sind von Markierungen übernommen worden, die nicht immer angebracht wurden). Auf diese Weise könnt ihr die ursprüngliche Positionierung leichter nachstellen, wenn ihr das möchtet.

Das war’s für heute! Wir wünschen euch viel Spaß beim Freischalten dieser Sammlung. Das Team arbeitet fleißig daran, das große Update fertigzustellen. Bis dahin wünschen wir euch viel Spaß und bis bald!